Arbeitsgruppen

In Arbeitsgruppen findet ein Großteil der Arbeit der DNGPS statt. Sie ermöglichen den inhaltlichen Austausch zu bestimmten Forschungsbereichen, Themen und Ansätzen und werden vom Verein in ihrer Arbeit unterstützt. In der Vergangenheit gab es die Arbeitsgruppen Politische Soziologie und Internationale Beziehungen. Weiterhin aktiv ist die AG Politische Theorie und neue Arbeitsgruppen sind jederzeit gern gesehen. Für alles Weitere genügt eine kurze E-Mail an den Vorstand unter info[at]dngsp[dot]de und/oder an die jeweilige AG!

Die Erfahrungen, die wir als Studierende mit der Politischen Theorie machen, erstrecken sich von ersten Einblicken durch Einführungsveranstaltungen im Bachelor bis hin zu spezifischen Masterstudiengängen. Unabhängig von den unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnissen teilen wir den Wunsch, uns über die inhaltlichen Fragen der Disziplin (in Workshops und Lesekreisen bspw.) und die fachlichen Strukturen an den einzelnen Universitäten auszutauschen. Wir teilen die Ansicht, dass die Politische Theorie innerhalb der politik- und sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre kein Nischendasein fristen darf.

Ziel unserer Arbeit ist es, einen Raum für Informationen, Austausch, Diskussionen und Zusammenarbeit zu schaffen. Neben der gemeinsamen Auseinandersetzung mit theoretischen Fragen sollen auch praktische Fragen der Disziplin, wie das Geschlechterverhältnis, Methoden oder Berufsperspektiven, im Mittelpunkt stehen. In diesem Zusammenhang möchten wir in Zukunft unterschiedliche Veranstaltungen organisieren (Workshops, Kolloquien, Vorträge etc.).

Die AG Analytische Soziologie ermöglicht Studierenden diesen Forschungsbereich näher kennenzulernen, indem sie eine Plattform zur gemeinsamen Diskussion bereit stellt. In regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen werden aktuelle Forschungsprojekte und -artikel besprochen, relevante Fachzeitschriften gesichtet und kurze Reviews erarbeitet. Doch worum geht es eigentlich in der analytischen Soziologie?

Analytische Soziologie versucht komplexe gesellschaftliche Phänomene zu erklären, indem sie die erzeugenden Mechanismen präzise erläutert. Typische Untersuchungsgegenstände analytischer Soziologie sind Netzwerkstrukturen, deren Entstehung und deren Einfluss auf individuelle Einstellungen und Handlungen, Muster sozialer Ungleichheit und Differenzierung, die Diffusion kultureller Ideen sowie die soziale Produktion von Status und Hierarchie. Die Ansätze stützen sich auf qualitative und quantitative Methoden, um präzise Erklärungsmodelle anzubieten, und borgen Ideen aus der analytischen Philosophie, der Informatik sowie der Verhaltensökonomik.

©2018 DNGPS e.V.

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