Was ist die DNGPS?

Die Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (DNGPS) hat sich 2011 in Osnabrück gegründet und sich zum Ziel gesetzt, Studierende der Politik- und Sozialwissenschaften besser zu vernetzen, um so einen wissenschaftlichen Austausch und breite Vernetzung in der Studierendenschaft zu befördern.

Bachelor- und Masterstudiengänge sollen einen berufsqualifizierenden Abschluss ermöglichen, damit Studierende nach dem Studium fit für den Arbeitsmarkt sind. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Studieninhalte sind oft sehr theoretisch und es erfolgt kaum ein Bezug zu späteren Arbeitsfeldern. Auch wird den Studierenden keine Möglichkeit geboten, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten zu erproben und auszuweiten. Wir als DNGPS möchten hier ansetzen und Möglichkeiten schaffen, berufspraktische Erfahrungen zu sammeln sowie eine Anknüpfung an den wissenschaftlichen Austausch ermöglichen.

Gerade im Rahmen von Konferenzen, Fachtagungen und Forschungsarbeiten sollen Studierende so die Möglichkeit erhalten, ihr bereits im Studium erlerntes Wissen zu testen und einzusetzen. Zudem sieht die DNGPS einen Großteil ihrer Aufgaben in der Vernetzung der Bachelor- und Masterstudierenden. Obwohl durch die Bologna-Reform einheitliche Ausbildungsstandards beschlossen wurden, gibt es zwischen den verschiedenen Universitäten und Hochschulen viele Unterschiede hinsichtlich der Ausgestaltung der Studiengänge. Innerhalb der DNGPS soll Studierenden die Möglichkeit geboten werden sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und verschiedene Studienprogramme kennen zu lernen.

„Es kann nicht Ziel des Studiums sein, Beiträge ‚für die Schublade‘ zu verfassen“

Langfristig hat sich die DNGPS zum Ziel gesetzt, eine höhere Wertschätzung hinsichtlich der im Studium verfassten Arbeiten zu erzielen. In fachlichen Diskussionen werden Bachelor- und Masterstudierende noch nicht als wissenschaftliche Nachwuchskräfte wahrgenommen. Erst Promovenden finden in derartigen Diskussionen Gehör. Da es nicht Ziel des Studiums sein kann, Beiträge „für die Schublade“ zu verfassen, müssen neue Möglichkeiten geschaffen werden, derartige Beiträge bereits jetzt schon einer breiten Fachöffentlichkeit vorstellen zu können.

Für eine Umsetzung dieser Ziele möchte die DNGPS mit jungen aber auch etablierten Organisationen und Institutionen aus dem Feld der Politik- und Sozialwissenschaft zusammenarbeiten. Viele wichtige Partner für die Umsetzung der Vorhaben konnten bereits gewonnen werden, darunter die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) und die Universität Osnabrück.

150+ Mitglieder, 5 Fachtagungen, 4 Ortsgruppen und 3 Arbeitsgruppen

Mit über 150 Mitgliedern, fünf Fachtagungen (2011 in Osnabrück, 2012 in Würzburg, 2013 in Kiel, 2015 in Kassel, 2016 in Trier), vier Ortsgruppen (Berlin, Kassel, Kiel und Würzburg), drei Arbeitsgruppen (Politische Soziologie, Politische Theorie und Internationale Beziehungen) und zahlreichen Kooperationen (u.a. mit Panels auf Kongressen der DVPW 2012 und 2015) versucht die DNGPS konkret, Möglichkeiten für Studierende zu bieten, das (erlernte) Wissen aus dem BA- und MA-Studium zur Diskussion zu stellen und so ein Forum für studentische Forschung zu schaffen. Hinzu kommen weitere bekannte Kooperationspartner wie GESISdas Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (Uni Osnabrück) oder die Blätter für deutsche und internationale Politik, die die DNGPS auf verschiedene Art und Weise unterstützen.

Kooperationspartner

Die DNGPS bemüht sich stetig um neue Kooperationen, um mit anerkannten Institutionen und interesanten Organisationen in den Austausch zu gehen und von der gegenseitigen Expertise zu lernen. Seit der Gründung der DNGPS in 2011 haben wir daher eine große Vielfalt an Kooperationen aufgebaut. Dazu gehören derzeit:

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