5. Working Paper 2021: Chinas Einfluss auf den Nation-Building-Prozess in Myanmar unter dem Militärregime von 1962-2010

In der fünften Veröffentlichung diesen Jahres in unserer Working Paper Reihe kontrastiert Hauke Benjes-Pitcz den Nation-Building-Prozess in Myanmar in zwei Zeitperioden mit einem besonderen Augenmerk auf Chinas Einfluss

Zusammenfassung

Zu Beginn des Jahres 2021 putschte sich das Militär in Myanmar erneut an die Macht. Doch bereits während der Militärdiktatur von 1962-2010 versuchte das Regime das ethnisch sehr gespaltene Land durch Zwang, Ideologie und Gewalt zu vereinen, was jedoch größtenteils misslang. Ausgehend von dem theoretischen Ansatz zum Nation-Building stellt diese Arbeit anhand von drei Faktoren das Scheitern des Nation-Building-Prozesses in Myanmar dar und untersucht anschließend unterteilt in zwei aufeinanderfolgenden Zeitperioden kontrastiv, inwieweit sich die chinesischen Eingriffe in die inneren Angelegenheiten Myanmars auf den Prozess ausgewirkt haben. Das Ergebnis indiziert, dass die Handlungsfähigkeit und die Erfolge des Militärs stark von dem Einfluss Chinas abhängig waren.


Bibliographie: Benjes-Pitcz, Hauke: Chinas Einfluss auf den Nation-Building-Prozess in Myanmar unter dem Militärregime von 1962-2010, DNGPS Working Paper, 2021, S. 1-17. https://doi.org/10.3224/dngps.v7i1.05

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