Interdisziplinäre Antisemitismustagung für NachwuchswissenschaftlerInnen

Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Universität Trier veranstaltet vom 08.10.2020 bis zum 10.10.2020 eine interdisziplinäre Tagung zum Themenkomplex Antisemitismus, die sich gezielt an NachwuchswissenschaftlerInnen richtet.

Die Tagung widmet sich gegenwärtigen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Das Phänomen soll durch die interdisziplinäre Ausrichtung anhand verschiedener Methoden und Zugänge erschlossen werden.

Ziel der Tagung ist es, einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus zu leisten. Die dreitägige internationale Konferenz findet in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Christian Jansen (Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier), Herrn Prof. Dr. Lutz Raphael (Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier), Herrn Dieter Burgard (Beauftragter der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz), dem Graduiertenzentrum der Universität Trier und dem Arbeitskreis Erinnerung der Großregion e.V. in Trier statt. Das Programm beinhaltet neben den Panels einen Abendvortrag am Abschluss des ersten Tages sowie eine offene Podiumsdiskussion mit zivilgesellschaftlichen Akteuren aus dem Bereich der Anti-Antisemitismusarbeit am dritten Tag. Diesen wird zuvor auch während der Tagung die Möglichkeit gegeben, ihre Inhalte an Ständen zu präsentieren.

Der Tagungsort ist Trier, die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

Das Tagungsprogramm wird im März 2020 bekannt gegeben.

Anspruch der Tagung

In Anbetracht des Fortbestehens eines jahrhundertealten Ressentiments, das sich auch gegenwärtig wieder in einer massiven Zunahme antisemitischer Übergriffe manifestiert, ist es notwendig, dass die kritische Antisemitismusforschung alten und neuen Spielarten des Antisemitismus Rechnung trägt. Eine kritische Antisemitismusforschung hat immer die Aufgabe, den Antisemitismus zu bekämpfen, daher sind innovative Zugänge zur Antisemitismusforschung von Bedeutung. NachwuchswissenschaftlerInnen bieten neue Perspektiven auf von etablierten Wissen-schaftlerInnen bereits diskutierte Themen.
Da junge WissenschaftlerInnen zudem mit dem Problem einer geringen Sichtbarkeit konfrontiert sind, ist es unser Anspruch, ihnen durch die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Tagung erste Zugänge zum Wissenschaftsbetrieb zu ermöglichen und gleichermaßen durch den Ideenaustausch unter den jungen TeilnehmerInnen, die Bildung neuer wissenschaftlicher Netzwerke außerhalb der bereits etablierten zu fördern.

Die Beiträge können auch verwandte Themen behandeln, insofern ein expliziter Bezug zu Antisemitismus hergestellt wird.

Form der Einreichungen

– ein maximal zweiseitiges Paper auf Deutsch oder Englisch, in dem der halbstündige Vortrag skizziert wird.
– eine kurze (maximal halbseitige) Darstellung der eigenen Biografie.

Schicken Sie die Unterlagen (Paper und Selbstbeschreibung) bitte bis zum 31.01.2020 an iia-tagung@uni-trier.de.

Mehr Infos hier.

©2020 DNGPS e.V.

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