Entfremdung – Und wovon eigentlich?

Für ihre zweite Ausgabe im Jahr 2017 hat das Soziologiemagazin für Studiernde und Soziologieinteressierte einen neuen Call for Paper veröffentlicht. Gesucht werden wissenschaftliche Artikel sowie Rezensionen, Interviews und Tagungsberichte. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2017.
Die Entfremdung braucht einen Ausgangspunkt, von dem sich abgegrenzt und nach dem sich gesehnt werden kann; schließlich kann man sich doch nur von etwas oder jemandem entfremdet, befremdet, verfremdet fühlen. Und ist Entfremdung Prozess oder doch eher Zustand, umkehrbar oder irreversibel?

Die Sozialwissenschaten finden seit jeher großen Gefallen daran, Entfremdung zu konstatieren, zu analysieren, zu diagnostizieren oder zu prognostizieren: Soziologische Zeitdiagnosen von Bauman bis Rosa bemühen den Begriff, arbeiten sich ab an seiner Rekonstruktion und knüpfen damit an Klassiker wie Marx, Simmel und Durkheim an. Damals wie heute werden Gegenbegrife in An- schlag gebracht: Aneignung, Resonanz, Bezogenheit, Authentizität, Verbindung. Aber reichen diese Konzepte zur theoretischen Beschreibung aus und was sind Formen der praktischen Entgegnung?

Wir fragen Euch daher: Wie (ent)äußert sich die Entfremdung als Gefühl des Außer-sich-geratens, Außer-sich-seins und Außer-sich-bleibens? In welche Dimensionen lässt sie sich analytisch unterteilen: als ethische Frage, als soziale Pathologie oder als Kategorie der Gesellschatstheorie? Was sind die performativen Praktiken, sozialen Phänomene und kulturelle Produkte, in denen und durch die sie spürbar, sichtbar und erfahrbar wird?

Alle weitere Informationen findet ihr im PDF des Calls und auf den Seiten des Soziologiemagazins.

Schreibt uns!

Habt Ihr Fragen, Kritik oder möchtet mit der DNGPS zusammenarbeiten? Dann schreibt uns einfach!

Sending

©2017 DNGPS e.V.

Log in with your credentials

Forgot your details?